Radsportfest in St. Marein-Feistritz/ ARBÖ-ASKÖ Rapso Knittelfeld feiert gelungenen Bundesliga-Einstand
im Murtal Bundesliganiveau nicht nur gefahren, sondern auch organisiert werden kann.
Bei idealen äußeren Bedingungen mit frühlingshaften Temperaturen und trockener Fahrbahn gingen an die 50 Fahrerinnen in das zweite Rennen der Damen-Bundesliga. Der Start war zunächst gemächlich, Feld geschlossen, und kein Team wollte sich frühzeitig in die Verantwortung drängen lassen wollte. Die Fahrerinnen agierten aufmerksam, aber kontrolliert. In der vierten Runde, nach rund 25 Kilometern, kam schließlich Bewegung ins Rennen. Mit der Tempoverschärfung begann sich das Feld zunehmend zu selektieren. Die entscheidende Rennphase folgte schließlich in der siebenten Runde. In einer starken Attacke setzte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe ab und vereinte damit sämtliche Favoritinnen des Tages. Den Sieg sicherte sich die Ungarin Petra Zsankó (Dubai Police Cycling Team), die im Murtal bestens bekannt ist: Bereits 2024 fuhr sie im Trikot des ARBÖ-ASKÖ Rapso Knittelfeld. Auf den weiteren Podestplätzen folgten Tabea Huys (Tirol Women Cycling) und Leila Gschwentner (Smurfit Westrock Cycling Team) – ein Podium, das die Stärke und Qualität der heimischen Szene eindrucksvoll widerspiegelte.
In der Teamwertung präsentierte sich das Tirol Women Cycling erneut in bestechender Form und liegt weiterhin klar in Führung. Dahinter behauptet sich bereits der veranstaltende ARBÖ-ASKÖ Rapso Knittelfeld auf Rang zwei – ein starkes Zeichen und ein verdienter Lohn für die engagierte Vereinsarbeit.
Im Anschluss an das Bundesliga-Rennen gehörte die Bühne dem Nachwuchs. In den Klassen U13 bis U17 wurde mit ebenso viel Ehrgeiz und Begeisterung um jede Platzierung gekämpft. Als einziges Straßenrennen dieser Art in der Steiermark lockte die Veranstaltung zahlreiche junge Talente aus ganz Österreich nach St. Marein-Feistritz. Auch Nachwuchsteams aus Slowenien ließen sich die Chance nicht entgehen und matchten sich international. 38 Vereine entsendeten ihre jungen Potentiale. Gleichzeitig wurden die steirischen Landesmeisterschaften ausgetragen – ein weiterer sportlicher Höhepunkt eines ohnehin dichten und hochklassigen Renntages.
Dass eine Veranstaltung in dieser Qualität überhaupt möglich ist, ist vor allem der starken Unterstützung vor Ort zu verdanken. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde St. Marein-Feistritz und Bürgermeister Bruno Aschenbrenner, der als Schirmherr nicht nur hinter dem Rennen stand, sondern mit der zur Verfügung gestellten Infrastruktur maßgeblich zum Gelingen beitrug. Die optimalen Rahmenbedingungen erleichterten die Organisation erheblich und waren ein wesentlicher Baustein für diesen erfolgreichen Tag.
Ebenso unverzichtbar war der Einsatz der örtlichen Feuerwehr, die mit großem Engagement für Sicherheit entlang der Strecke sorgte und damit einen entscheidenden Beitrag zu einem reibungslosen Ablauf leistete.
Ein großer Dank gilt auch den vielen professionellen Kräften im Hintergrund: den Funktionären und Mitarbeitern von Cycling Austria, der Zeitnehmung, der Rennleitung sowie allen Offiziellen, die mit ihrer Erfahrung und ihrem Know-how die Grundlage für einen fairen und sportlich hochwertigen Wettbewerb geschaffen haben. Ohne dieses perfekt eingespielte Zusammenspiel wäre eine Veranstaltung auf diesem Niveau nicht denkbar.
Nicht zuletzt waren es die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer des ARBÖ-ASKÖ Rapso Knittelfeld, die dieses Event getragen haben. Ob in der Organisation, entlang der Strecke oder in der Betreuung – ihr unermüdlicher Einsatz, oft im Hintergrund und fernab der Öffentlichkeit, war der Schlüssel zum Erfolg.
Die positiven Rückmeldungen von allen Seiten bestätigten den eingeschlagenen Weg. Anerkennung gab es unter anderem vom ASKÖ Steiermark-Präsidenten Gerhard Widmann, vom Präsidenten von Cycling Austria, Harald Maier, sowie vom Präsidenten von Cycling Austria Steiermark, Gerald Pototschnig. Auch die Anwesenheit von ARBÖ Steiermark-Präsident Klaus Aichberger unterstrich die hohe Wertschätzung für den Verein und seine Arbeit.
Obmann Herbert Hösele zeigte sich am Ende des Tages stolz, aber auch bewusst, wem dieser Erfolg zu verdanken ist:
„So eine Veranstaltung ist nur möglich, wenn viele an einem Strang ziehen. Die Unterstützung der Gemeinde, der Einsatz der Feuerwehr, die professionelle Zusammenarbeit mit Cycling Austria und vor allem unser unglaubliches Team im Verein – das alles hat diesen Tag möglich gemacht. Dafür sind wir sehr dankbar.“
Mit diesem gelungenen Einstand hat der ARBÖ-ASKÖ Rapso Knittelfeld nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch ein starkes Zeichen gesetzt. Die Weichen für eine Fortsetzung sind gestellt – und mit der Unterstützung der Gemeinde und aller Partner darf man auf eine Neuauflage im kommenden Jahr hoffen.
zurück














